Welche Gesetze gibt es im Bereich erneuerbare Energien?

Gesetze erneuerbare Energien

Das Erneuerbare Energien Gesetz wird in Kurzform auch als EEG bezeichnet und tritt häufig als EEG-Umlage auf, die in Zusammenhang mit diesem Gesetz steht. Dennoch ist auch trotz der Bezeichnung nicht sofort klar, was dahinter steht. Seinen Ursprung fand das Erneuerbare Energien Gesetz im Jahr 2000. Es ist ein Nachfolgermodell des Stromeinpeisungsgesetzes aus dem Jahre 1991. Der Zweck dieses Gesetzes war es, eine nachhaltige Energiewende in Deutschland einzuleiten. Die Regierung, die das Gesetz auf den Weg brachte, war die rot-grüne Bundesregierung. Das Gesetz verfolgte den Zweck nachhaltig einen Ausstieg aus der Atomenergie einzuleiten. Denn die Risiken und Schäden für Mensch, Natur und Umwelt sind auf lange Sicht nicht mehr tragbar. Auf der Suche nach Atommüllendlagern können viele Tonnen aufbereiteter, hochgradig gefährlicher Atommüll nicht mehr untergebracht werden und muss somit in Zwischenlagern mit höheren Risiken eingelagert werden. Eine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen oder fossiler Energiegewinnung soll durch das Erneuerbare Energien Gesetz auf lange Sicht verhindert werden. Ein Wandel hin zu erneuerbaren Energien ist hiermit anzustreben. Für diese wird ein massiver Ausbau und die Förderung von Innovationen unterstützt, sodass durch das Erneuerbare Energien Gesetz umweltfreundliche und regenerative Energien auf lange Sicht vorgezogen werden können.

Vorteile des Erneuerbare Energien Gesetz

In dem Gesetz sind viele Details konkret formuliert, wie etwa eine Abkehr von der Kernenergie und eine Zielsetzung hin zum Klimaschutz. Ein wichtiges Ziel des Gesetzes im Sinne des Klimaschutzes sind niedrigere Emissionen des gefährlichen Treibhausgases CO2. Eine ungehinderte Ansammlung des Gases in der Atmosphäre würde zu einem Anheizen einer Klimaerwärmung führen. Innovative Zukunftsenergien, wie

  • Windenergie
  • Photovoltaik
  • Biomasse
  • Geothermie oder
  • Wasserkraft

werden gezielt durch das Erneuerbare Energien Gesetz gefördert. Es gibt allerdings nicht nur eine Version dieses Gesetzes, sondern ebenso eine spätere Änderung. Eine relevante Änderung nach EU-Vorgaben fand in der Version vom 1. Januar 2009 statt. In dieser Änderung wurden zahlreiche Paragraphen hinzugefügt. Die zuvor 22 Paragraphen wurden auf seither 66 Paragraphen ausgeweitet. Im Kern des Gesetzes steht immer noch eine prozentuale Erhöhung der regenerativen Energien bis in das Jahr 2020 zu einem Anteil von 30 %. Das Erneuerbare Energien Gesetz führt hierdurch zu starken Neuordnungen der Infrastruktur, da Stromnetze an derartige Veränderungen noch nicht angepasst sind. Relevante Änderungen finden beispielsweise durch die Offshore-Windenergie statt, deren erzeugter Strom erst zu den Kunden gebracht wird. Vorteile dieses Ökostroms sind minimale Eingriffe in das Ökosystem, die für den Bürger nicht Folgekosten erzeugen, wie etwa die der Atomendlagerung. Die Kosten des Erneuerbare Energien Gesetzes tragen Bürger und Stromerzeuger, wodurch das Gesetz zu einem zunächst negativen Anklang führte.

Die Kosten des Erneuerbare Energien Gesetz

Kosten des Erneuerbare Energien Gesetz

Das Erneuerbare Energien Gesetz führt zunächst zu einer neuen Preisgestaltung für die Produzenten von Energie und für die Konsumenten. So findet eine EEG-Umlage einen Anteil innerhalb der Abgaben für Energie. Die Höhe der Steuern, Abgaben oder Gebühren innerhalb des Strompreises trägt aber ohnehin insgesamt etwa 50 %, sodass die EEG-Umlage nicht allein für einen Preis zu verantworten ist. Es bleibt bei einer festen Vergütung für die Kilowattstunde. Erneuerbare Energiequellen erhalten garantierte Vertragslaufzeit von rund 15 bis 20 Jahren, sodass dieser Strom in das Netz eingespeist und damit abgenommen werden muss. Das Erneuerbare Energien Gesetz unterstützt zudem Förderprogramme für private Haushalte für eine Aufrüstung zur eigenen Erzeugung von Solarenergie oder Geothermie. Für die Netzbetreiber kommt es durch das Erneuerbare Energien Gesetz damit zu einem neuen Grundpreis. Die Mehrkosten des Ökostroms verhindern allerdings steigende Kosten für Schäden in der Umwelt, wenn zunächst ein Energiemix erneuerbarer Energiequellen mit einem Rest von fossilen Energiequellen erzeugt wird. Viele Stromanbieter verfügen inzwischen über reine Ökostromtarife mit günstigen Kilowattstunden, die sogar weniger Kosten verursachen, als gewöhnliche Tarife konventioneller Energiequellen. Hiermit ist der Weg zu einem nachhaltigen Energiewandel geebnet.

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